M.J das Musical Hamburg

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Eine digitale Kartenansicht aus der Apple-Karten-App zeigt unseren 4,55-Kilometer-Fußweg vom Hotel Crowne Plaza Hamburg-City Alster bis zu den Landungsbrücken. Die gelbe Linie markiert die Strecke quer durch St. Georg, Hamburg-Mitte und weiter bis zur Elbe.

Eine Apple-WatchA-Auswertung zeigt den Spaziergang: 1:01 h Dauer, 4,55 km, 267 aktive Kalorien, 384 Gesamtkalorien, 8 Höhenmeter und eine durchschnittliche Herzfrequenz von 92 bpm.

Der Weg zum Musical – ein 4,55-Kilometer-Spaziergang durch Hamburg

Bevor wir uns ins Musical „MJ – Das Michael Jackson MusicalA“ stürzten, wollten wir die Stadt selbst noch ein wenig spüren. Wir hatten bewusst die 14-Uhr-Vorstellung ausgewählt, damit wir das Theater an der Elbe bei Tageslicht sehen konnten. Die erste Fähre zum Stage Theater sollte um 12:30 Uhr fahren – also machten wir uns pünktlich nach dem Frühstück auf den Weg. Für uns war es nicht nur der Weg zur Vorstellung, sondern auch ein kleiner Ausgleich dafür, dass wir später fast drei Stunden sitzen würden.

Vom Crowne Plaza Hamburg-City Alster führte unsere Route quer durch St. Georg, vorbei an kleinen Cafés, über breite Straßen und immer tiefer hinein ins Herz von Hamburg. Der Himmel war leicht bedeckt, aber das passte zur Atmosphäre der Stadt – ein bisschen maritim, ein bisschen urban, ein bisschen melancholisch. Die Strecke von 4,55 Kilometern fühlte sich erstaunlich angenehm an. Die Uhr zeigte knapp über eine Stunde Gehzeit, aber es war kein Rennen, sondern ein bewusstes Erleben.

Je näher wir der Innenstadt kamen, desto lebendiger wurde es: Touristen, Straßenbusse, Möwen, die schon die Nähe der Elbe ankündigten. Kurz vor den Landungsbrücken öffnet sich plötzlich das Panorama – das Wasser, die Schiffe, die Hafenatmosphäre. Genau deshalb wollten wir früh los: um all das mitzunehmen, bevor wir mit der Fähre zum Musical übersetzten.

Es war ein perfekter Einstieg in einen besonderen Tag – fast wie ein kleines Ritual vor dem eigentlichen Höhepunkt.

Wie sich der Spaziergang angefühlt hat – ein persönlicher Nachtrag

Was ich an solchen Wegen besonders schätze: Sie bringen mich körperlich in Bewegung und helfen mir gleichzeitig, mental runterzufahren. Die Apple WatchA zeigte am Ende 267 aktiv verbrannte Kalorien, insgesamt 384 kcal – ein solider Wert für einen gemütlichen Spaziergang. Mit 92 bpm Durchschnittspuls war es eine angenehme Belastung, genau richtig für den Morgen und auch gut für meinen Diabetes-Alltag.

Diese Stunde zu Fuß tat mir gut, gerade weil ich weiß, dass längeres Sitzen später meinen Zucker meist etwas nach oben schiebt. So war dieser Spaziergang nicht nur „der Weg zum Musical“, sondern ein wichtiger Teil des Tages, den ich bewusst eingebaut hatte – Bewegung, frische Luft, ein paar Gedanken sortieren, Hamburg beobachten.

Erster Blick auf das Musical-Theater


Unser erster Blick auf das Musical-Theater – und ein typischer Hamburger Herbsttag

Als wir endlich an den Landungsbrücken ankamen, öffnete sich das Hafenpanorama genau so, wie ich es von Hamburg kenne: leicht diesig, grau, fast schon mystisch – ein typischer norddeutscher Herbsttag. Trotz der eingeschränkten Sicht war es ein besonderer Moment, als wir zum ersten Mal das Stage Theater erblickten. Das silberne Gebäude, in dem „MJ – Das Michael Jackson Musical“A gespielt wird, lag direkt am Wasser, und daneben ragte das berühmte gelbe Zelt von „Der König der Löwen“A auf. Zwei Musicals, Seite an Seite –König der Löwen seit 2001, M.J. das Musical seit Dezember 2024 -.

Was allerdings gar nicht so einfach war: den richtigen Anleger zu finden. Von oben sieht alles gleich aus – Boote, Brücken, Schilder, Menschen. Erst nach einigem Suchen fanden wir den Ort, an dem die Fähre übersetzt: Steg 2, der mittlere Abgang. Dort geht es die Rampe hinunter zu dem Schiff, das die Musicalgäste über die Elbe bringt.

Trotz des trüben Wetters war die Stimmung gut. Vielleicht lag es daran, dass gerade dieses Grau die Lichter der Theatersilhouetten noch stärker hervorgehoben hat. Es fühlte sich an, als würde man in eine andere Welt hinüberfahren – weg vom Stadttrubel, hin zur Bühne, zur Musik und zur Geschichte des King of Pop.

Die Fähre „WALTERSHOF“ an den Landungsbrücken

Die Fähre „WALTERSHOF“ liegt am Steg der Landungsbrücken. Auf dem Oberdeck stehen einige Fahrgäste in Regenjacken, der Boden ist nass vom herbstlichen Nieselregen. Die grüne Beschriftung wirbt humorvoll: „Schöner als mitfahren ist nur selbst fahren.“



Steckdose an Bord der Fähre

Innenaufnahme der Fähre: ein Holzfußboden, eine Sitzbank am Fenster und daneben eine Wandsteckdose, in der ein Smartphone-LadekabelA steckt. Kleine, praktische Ausstattung – perfekt für eine kurze Überfahrt.

Die Überfahrt – eine kleine Begegnung und ein vollbesetztes Boot

Nachdem wir den richtigen Steg endlich gefunden hatten, standen wir wenig später vor der Fähre, die uns zum Musical bringen würde. Es war genau 12:30 Uhr, und tatsächlich: Das Schiff legte auf die Minute pünktlich ab. Man merkte sofort, dass an diesem Nachmittag beide Musicals zur gleichen Zeit beginnen – „Der König der Löwen“ und „MJ“. Entsprechend schnell füllte sich die Fähre, und binnen Minuten waren alle Plätze besetzt.

Wir fanden einen Platz am Fenster im unteren Bereich. Gleich fiel mir eine kleine Überraschung ins Auge: eine Steckdose direkt neben dem Sitzplatz. Perfekt, um das SmartphoneA für später noch einmal kurz aufzuladen. Solche Kleinigkeiten machen eine Überfahrt angenehmer, besonders wenn man – wie ich – auf dem Weg zum Musical auch Fotos, Notizen und Nachrichten im Blick hat.

Uns gegenüber saß ein Pärchen. Der Mann trug eine alte, abgenutzte LederjackeA, bei der sofort klar war, zu welchem Musical sie unterwegs waren. Ein kurzer Smalltalk entstand – zwei Musikfans, die sich über die Klassiker des King of Pop austauschten. Eine nette Begegnung, die die Stimmung zusätzlich auflockerte.

Die Überfahrt selbst war kurz, vielleicht fünf Minuten. Grau, windig, herbstlich – typisch Hamburg. Aber genau das passte. Und als die Fähre langsam am Theater anlegte, stieg die Vorfreude spürbar.


Die Elbphilharmonie im herbstlichen Dunst

Auf dem Foto ist die Elbphilharmonie zu sehen, aufgenommen von der anderen Elbeseite aus. Der gläserne wellenförmige Bau ragt über dem roten Backsteinsockel auf. Das gesamte Bild ist in grauen Nebel gehüllt, typisch für einen Herbsttag in Hamburg.

Die Elbphilharmonie – Hamburgs neues Wahrzeichen zeigt sich im Nebel

Während die Fähre langsam über die Elbe glitt, tauchte auf der rechten Seite eines der prägendsten Gebäude der Stadt auf – die Elbphilharmonie. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht klar und sonnig war, hatte dieser Anblick im Nebel etwas ganz Eigenes. Die Glasfassade, die sich sonst im Sonnenlicht spiegelt, wirkte diesmal beinahe geheimnisvoll. Wie ein großes Schiff, das aus dem Dunst herausragt, elegant, modern und zugleich majestätisch.

Für mich gehört die Elbphilharmonie inzwischen wirklich zu den Wahrzeichen Hamburgs. Und es ist immer wieder ein besonderer Moment, sie, diesmal von dmr anderen Elbe Ufer aus, zu sehen. Genau deswegen habe ich während der Überfahrt auch nicht nur ein paar Fotos gemacht, sondern auch ein kurzes Video von der „Skyline HH“, um diesen Blick festzuhalten. Solche Videos transportieren eine ganz eigene Stimmung – das leichte Schaukeln des Bootes, das Plätschern des Wassers, die gedämpften Geräusche des Hafens und das imposante Gebäude, das langsam an einem vorbeizieht.

Trotz des grauen Himmels war es eine schöne Szene, fast schon stimmungsvoller als bei Sonnenschein. Ein Blick, der mich immer wieder fasziniert und mich daran erinnert, warum Hamburg eine der interessantesten Städte in Deutschland ist. Dieser Moment auf dem Wasser war wie eine kleine Pause vor dem Musical – ruhig, eindrucksvoll und voller Vorfreude.

Boxring-Szene

Ein inszeniertes Foto zeigt einen alten Boxring in einer Industriehalle. Zwei muskulöse Boxer stehen im Zentrum, einer wird bandagiertA. Eine Frau in schwarzer, glamouröser Kleidung sitzt mit ZylinderA auf einem Fass. Die Szene wirkt dramatisch, rau und künstlerisch.

Kinder mit roten Ballons im Alten Elbtunnel

Ein stilisiertes Foto im Alten Elbtunnel: überall schweben rote BallonsA. Zwei Jungen stehen sich gegenüber, während Erwachsene und Kinder umhergehen. Die Lichtstimmung ist warm und nostalgisch.

Junge mit Trommel

Ein Porträt eines Jungen im historischen Look. Er hält zwei TrommelstöckeA und eine rot-weiße TrommelA. Die Szene wirkt ruhig, konzentriert und erinnert an Kindheit und Musik.

Wir waren viel zu früh im Theater und nutzten die Zeit, um uns die ausgestellten Bilder anzusehen. Die Motive reichten von dramatischen Boxszenen über nostalgische Kindheitserinnerungen bis hin zu fantasievollen Momenten im Alten Elbtunnel. Eine unerwartet spannende kleine Ausstellung, die uns gut unterhielt, bis der Einlass begann.

Roter MJ-Becher aus dem Foyer

Ein roter Trinkbecher mit schwarzem Deckel und Strohhalm steht auf einem Tisch im Foyer des Stage Theaters an der Elbe. Auf dem Becher ist die ikonische Silhouette von Michael Jackson in Tanzpose sowie der Schriftzug „MJ – Das Michael Jackson Musical“ zu sehen. Im Hintergrund erkennt man verschwommen Besucher und rote Lounge-Sofas.



Souvenirs, Getränke und eine kleine Erinnerung

Natürlich gab es im Foyer auch Getränke und jede Menge Souvenirs. Wir haben uns relativ schnell für diesen stilvollen roten Becher entschieden – einerseits praktisch, andererseits eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag. Das Gute: Man durfte den Becher später sogar mit in den Saal nehmen, was nicht in jedem Musical erlaubt ist. So hatten wir während der Vorstellung etwas zu trinken und gleichzeitig ein Andenken in der Hand.

Neben typischen Merchandise-Artikeln wie T-Shirts, Schlüsselanhängern und Postern wurde auch eine CD mit den Songs aus dem Musical angeboten. Die Musik kennen wir allerdings seit Jahrzehnten – viele der Tracks haben wir zigfach gehört. Etwas, das wir sofort gekauft hätten, wäre eine DVD der Show gewesen. Ein Mitschnitt für zu Hause wäre wirklich schön, besonders weil die Inszenierung so kraftvoll und energiegeladen ist. Vielleicht kommt so etwas irgendwann noch.

Bis dahin bleibt dieser Becher ein kleiner symbolischer Begleiter – schlicht, rot, ikonisch und absolut passend zum Thema Michael Jackson.

Blick auf die Bühne vor Beginn der Show

Das Foto zeigt die Bühne des Stage Theaters an der Elbe kurz vor Beginn des Musicals. Eine halbtransparente Leinwand hängt vor der Kulisse und zeigt handschriftliche Notizen, Skizzen und Regie-Anmerkungen. Dahinter erkennt man das angedeutete Studio-Set mit hohen Fenstern und einer Musiker-Ecke.

Sitzreihe 5, roter Saal, deine Frau auf ihrem Platz

Das Bild zeigt meine Frau in einer der roten Sitzreihen des Theaters. Sie sitzt in Reihe 5, freundlich lächelnd, mit einem Kissen im Rücken. Die Sitze sind leuchtend rot, der Teppich ebenso – typisch für ein klassisches Musicalhaus.

Einlass, Sitzplätze & der Moment kurz vor Beginn


Und dann war es endlich so weit: Wir durften in den Saal hinein. Der rote Teppich, die tiefroten Sitze und das warme Licht erzeugten sofort diese typische Musical-Atmosphäre, die mich immer ein wenig in eine andere Welt versetzt. Auf der Bühne hing eine große, halbtransparente Leinwand, auf der handschriftliche Notizen, Ideen und Regieanweisungen zu sehen waren. Dahinter schimmerte bereits das Set – wie ein kleines Versprechen auf das, was gleich folgen würde.

Wir hatten Plätze in Reihe 5, was eigentlich sehr gut klingt. Doch dann fiel uns auf, dass die ersten fünf Reihen alle auf derselben Ebene standen. Keine Stufen, keine leichte Erhöhung – einfach alles flach. Mit etwas Pech kann man da tatsächlich Pech haben, wenn vor einem jemand Großes sitzt. Zum Glück war die Vorstellung nicht ausverkauft, aber wir beschlossen trotzdem, etwas nachzuhelfen: Meine Frau holte sich zwei Kissen, und selbst ich – mit meinen 1,83 Metern – habe mir eines geholt. Das machte die Sitzposition gleich deutlich angenehmer.

Kurz vor Beginn ertönte schließlich die Durchsage: Das Musical beginnt in wenigen Minuten. Handys auszuschalten, keine Aufnahmen, keine Fotos, keine Videos. Ein Moment der Ruhe vor dem Sturm – und man spürte, wie die Spannung im Saal langsam stieg. Gleich sollte die Welt von Michael Jackson lebendig werden.

Die Show beginnt: Musik, Tanz & Gänsehaut

Schon das erste Lied war ein echter Hammer. Kaum begann der erwachsene Michael Jackson auf der Bühne zu singen und zu tanzen, war sofort klar, was uns in den nächsten gut zwei Stunden erwarten würde: Energie, Präzision, Gefühl – und eine Bühne, die fast unter der Kraft der Musik vibrierte. Dieser Einstieg hat mich wirklich gepackt, viel stärker, als ich es erwartet hätte.

Besonders beeindruckend war, dass Michael Jackson von drei Schauspielern dargestellt wird: als Kind, als Jugendlicher mit etwa 16 Jahren und schließlich als erwachsener Künstler. Dadurch bekommt man einen sehr dichten und emotionalen Überblick über sein Leben. Die schwierige Beziehung zu seinen Eltern, vor allem zu seinem Vater, die Anfänge mit den Jackson 5, seine Suche nach Perfektion, sein innerer Antrieb – all das wurde auf eine Weise erzählt, die zeitweise fast dokumentarisch wirkte und gleichzeitig künstlerisch extrem stark inszeniert war.

Musikalisch war die Show ein Feuerwerk: Stücke aus seiner frühen Zeit, Meilensteine aus der Jackson-5-Ära und später die weltbekannten Hits, die jeder im Publikum sofort erkannt hat. Alles live gespielt, alles perfekt abgestimmt, alles hochprofessionell.

Nach einer längeren Pause ging es weiter – und es wurde nicht weniger intensiv. Wir saßen da, völlig gefesselt. Für mich war klar: Das ist kein gewöhnliches Musical. Das ist eine Hommage, ein Erlebnis, ein Muss für jeden, der Michael Jackson liebt oder einfach gute Musik schätzt.Wir waren hin und weg.

Schlussapplaus auf der Bühne

Das Foto zeigt den Schlussapplaus des Musicals „MJ“. Das Ensemble steht auf der hell ausgeleuchteten Bühne, umrahmt von LED-Lichtlinien und einer strahlenförmigen Lichtprojektion im Hintergrund. Einige Darsteller stehen am Bühnenrand, lächeln, verbeugen sich oder winken ins Publikum. Die Zuschauer davor stehen und applaudieren.


Der Schlussapplaus: Minuten voller Gänsehaut


Und dann kam der Moment, in dem die Musik verklang, die letzten Bewegungen endeten und das Licht langsam heller wurde: der Schlussapplaus. Was danach passierte, war pure Begeisterung im ganzen Saal. Das Publikum sprang auf, klatschte, jubelte – minutenlang. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen man spürt, dass alle im Raum das Gleiche empfinden: Respekt, Freude und Dankbarkeit für eine außergewöhnliche Show.

Schön war auch, dass am Ende Fotos und Videos erlaubt waren. Nach der strengen Ansage vor Beginn hatte das niemand erwartet. Also durfte man die letzten Minuten festhalten – ein kleines Geschenk an die Zuschauer, die das Musical so mitgetragen hatten. Viele nutzten die Chance, auch wir. Ein paar Sekunden Video, ein paar Bilder vom Ensemble – Erinnerungen, die bleiben.

Eine Zugabe gab es nicht, aber ehrlich gesagt: Die Show selbst war so intensiv und voll, dass es sich bereits wie ein ganzes Konzert angefühlt hat. Der Schlussapplaus war der perfekte Abschluss eines Nachmittags, der uns lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fazit: Ein Musical, das nachklingt

Sowohl meine Frau als auch ich waren zutiefst begeistert von diesem Musical. Viele der Songs kannte ich natürlich schon aus den Videoclips, die ich früher gesehen habe – kleine Ausschnitte einer Karriere, die bis heute unerreicht ist. Doch sie live auf einer Bühne, mit dieser Energie, dieser Präzision und dieser emotionalen Kraft zu erleben, war etwas völlig anderes.

Auch wenn man Michael Jackson nie live sehen konnte, hatte man in diesen Momenten das Gefühl, ihm ein Stück näherzukommen. Die Musik, die Choreografien, die Darstellung seines Lebens – all das zog in einer Intensität an mir vorbei, die mich überrascht hat.

Ich schreibe dieses Fazit eine Woche später, und dennoch spüre ich die Wirkung noch immer. Bestimmte Zeilen hallen nach, besonders die, die sich mit unserer Welt und unserem Umgang miteinander beschäftigen:
„What have we done with the world…?“

So vieles davon hat Michael Jackson schon vor Jahrzehnten gesungen – in Texten, die heute aktueller sind als je zuvor. Seine Botschaft von Frieden, Liebe und Verantwortung für unseren Planeten war im Musical deutlich spürbar.

Vielleicht gehe ich in ein paar Jahren noch einmal hinein. Manche Erlebnisse verdienen es, wiederholt zu werden. Dieses Musical gehört definitiv dazu.

Blick zurück auf die Musical-Theater bei Nacht

Das Foto zeigt die beleuchteten Theater „MJ – Das Michael Jackson Musical“ und „Der König der Löwen“ bei Nacht, aufgenommen von der gegenüberliegenden Seite der Elbe. Die Fassaden spiegeln sich im dunklen Wasser, gelbe, rote und weiße Lichter leuchten durch den Nieselregen und lassen die Gebäude warm und lebendig erscheinen.


Der Rückweg: Ein letzter Blick über die Elbe

Nach knapp drei Stunden voller Musik, Erinnerungen und Gänsehautmomente standen wir wieder auf der anderen Seite der Elbe. Die Fähre hatte uns zurückgebracht, und bevor wir weitergingen, blieben wir einen Moment stehen und schauten auf die hell erleuchteten Theater hinüber. Im Dunkeln wirkten sie noch eindrucksvoller als am Nachmittag: das rot leuchtende MJ-Gebäude und daneben die goldene Silhouette des „König der Löwen“.

Es war einer dieser ruhigen Augenblicke nach einem intensiven Erlebnis, in denen man den Alltag für einen Moment vergisst. Drei Stunden Ablenkung, drei Stunden Emotionen, drei Stunden, die uns beiden gutgetan haben.

Der Wind wehte über die Elbe, die Lichter spiegelten sich im Wasser, und in mir klang immer noch die Musik nach. Ein perfekter Abschluss eines besonderen Tages.

Espresso MartiniA im Hard Rock Café

Das Foto zeigt einen Espresso MartiniA in einer eleganten Cocktailschale. Die cremige Schaumschicht trägt die typische Garnitur aus drei Kaffeebohnen. Das Getränk steht auf einem Holztisch, im Hintergrund verschwimmen Lichter und Glasreflexe – eine gemütliche Abendstimmung.


Abendessen im Hard Rock Café & ein perfekter Abschluss

Nach dem Musical knurrte uns beiden der Magen. Da wir mittags nichts gegessen hatten, entschieden wir uns für einen Ort, der eigentlich immer gute Laune und gutes Essen verspricht: das Hard Rock Café Hamburg. Es liegt nur wenige Gehminuten von den Landungsbrücken entfernt, direkt an der Elbe, und war damit der perfekte Abschluss für diesen Tag.

Ich bestellte mir einen Surf & Turf BurgerA – kräftig, saftig, genau das Richtige nach einem langen Tag voller Eindrücke. Meine Frau entschied sich für einen klassischen Burger, schlicht, aber richtig gut. Dazu gönnte ich mir einen Espresso MartiniA, dieses wunderbare Mischwesen aus Kaffee und Cocktail. Kräftiger Espresso, ein Hauch Süße, ein klein wenig Wodka – ein Getränk, das wach macht und gleichzeitig entspannt.

Wir saßen dort eine ganze Weile, ließen die Musik, die Burger und vor allem die Erlebnisse des Tages nachwirken. Ein schönes Gefühl, den Abend so ruhig, warm und zufrieden ausklingen zu lassen, bevor wir schließlich zurück ins Hotel gingen.


Michael-Jackson-Memorabilia im Hard Rock Café

Zu sehen ist ein gerahmtes Ausstellungsstück im Hard Rock Café: ein Foto von Michael Jackson, daneben ein schwarzes Kleidungsstück samt Infotafel. Die Tafel beschreibt, dass Michael dieses Stück in den 1970er-Jahren trug und es später seinem damaligen Schauspiellehrer schenkte. Die Szene wirkt warm beleuchtet und befindet sich im Treppenhaus.


Ein letzter Gruß von Michael Jackson & der Heimweg

Und dann – fast schon wie ein kleiner Zufall – begegnete uns Michael Jackson noch ein letztes Mal an diesem Abend. Auf dem Weg zu den Toiletten im Hard Rock Café hingen mehrere Memorabilia, darunter auch dieses Ausstellungsstück. Ein Foto von ihm, dazu ein Kleidungsstück aus seiner frühen Zeit. Es fühlte sich an, als würde uns der Tag damit noch einmal ganz bewusst verabschieden.

Nach dem Essen und diesem letzten Moment machten wir uns schließlich auf den Weg zurück ins Hotel. Wieder zu Fuß, wieder etwa eine Stunde, mitten durch das abendliche Hamburg. Die Lichter an der Elbe, der kühle Wind, die Stille in den Straßen – alles wirkte ein wenig ruhiger nach dem intensiven Musical.

So endete ein Tag, der uns beide emotional berührt, glücklich gemacht und wunderbar vom Alltag abgelenkt hat.

Zusammenfassung – Ein besonderer Tag mit Michael Jackson in Hamburg

Unser Tag in Hamburg begann früh und bewusst ohne Hektik. Nach dem Frühstück im Crowne Plaza machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung Landungsbrücken – ein Spaziergang von gut 4,5 Kilometern. In etwas über einer Stunde ging es quer durch St. Georg, vorbei an Cafés, durch die Innenstadt und schließlich bis an die Elbe. Für uns war dieser Weg mehr als nur Fortbewegung. Es war Bewegung, frische Luft, ein kurzer Ausgleich für die bevorstehenden Stunden im Sitzen und gleichzeitig ein ruhiger Einstieg in einen Tag, der emotional noch viel intensiver werden sollte.

An den Landungsbrücken angekommen, standen wir zunächst vor der typischen herbstlichen Hamburger Kulisse. Nieselregen, leicht diesiger Himmel, graues Wasser – und dennoch eine besondere Atmosphäre. Vor uns lagen die beiden Musical-Theater: das gläserne Gebäude des Michael-Jackson-Musicals und daneben das ikonische gelbe Zelt von „König der Löwen“. Nachdem wir den richtigen Steg gefunden hatten – Steg 2, der mittlere – ging es pünktlich auf die Fähre. Rasch füllte sie sich, denn beide Shows begannen am Nachmittag zur gleichen Zeit. Auf der kurzen Überfahrt trafen wir ein freundliches Paar, und ein kurzer Smalltalk unter Michael-Jackson-Fans machte die Minuten noch stimmungsvoller. Als wir an der Elbphilharmonie vorbeifuhren, filmte ich kurz die Skyline – trotz des Nebels ein beeindruckender Anblick.

Weil wir sehr früh im Theater waren, nutzten wir die Zeit, um uns die ausgestellten Fotografien und Kunstwerke anzusehen – kleine Inszenierungen über Boxkämpfe, Kindheit, alte Hamburger Motive. Als wir schließlich in den Saal durften, nahm die Spannung spürbar zu. Die Bühne war noch in einen Schleier aus Notizen und Skizzen gehüllt, die Sitze tiefrot, der Raum warm und elegant. Unsere Plätze, Reihe 5, lagen zwar nah an der Bühne, jedoch war die komplette vordere Ebene ohne Höhenversatz gebaut. Mit zwei Kissen für meine Frau und einem für mich saßen wir aber dann doch ganz gut. Kurz vor Beginn ertönte die Durchsage: Handys aus, keine Aufnahmen. Es wurde ruhig, konzentriert – und dann begann es.

Schon das erste Lied war ein Schlag mitten ins Herz. Der erwachsene Michael Jackson betrat die Bühne, energiegeladen, präzise, mit diesem unverkennbaren Stil, den man sofort erkennt. Das Musical erzählte seine Geschichte über drei Darsteller hinweg: als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener. Dadurch entstand ein sehr intensives Porträt eines Künstlers, der sein Leben lang für Perfektion brannte. Die Jackson 5, die Beziehung zu seinen Eltern, sein kreativer Antrieb, seine Zweifel, seine Einsamkeit, seine Erfolge – alles wurde mit Musik, Tanz und einer Bühnenqualität dargestellt, die uns immer wieder staunen ließ.

Die Pause kam überraschend schnell, und der zweite Teil war nicht weniger kraftvoll. Viele seiner großen Songs, die man aus Videoclips kennt, wirkten live überragend. Emotional. Laut. Berührend. Als dann der Schlussapplaus kam, wollte niemand so richtig aufhören zu klatschen. Minutenlang stand der ganze Saal, jubelte, dankte. Und am Ende durften wir sogar fotografieren und filmen – ein versöhnlicher und schöner Abschluss der Show. Eine Zugabe gab es nicht, aber nötig war sie ohnehin nicht. Die Vorstellung selbst war bereits ein emotionales Komplettpaket.

Nach der Rückfahrt mit der Fähre ließen wir den Abend im Hard Rock Café ausklingen. Ein Surf-&-Turf-Burger für mich, ein klassischer für meine Frau und dazu ein Espresso MartiniA – ein perfektes Getränk nach einem Tag voller Eindrücke. Auf dem Weg zur Toilette im Treppenhaus begegnete uns dann noch einmal Michael Jackson: ein Ausstellungsstück mit Foto und einem Kleidungsstück aus seinen frühen Jahren. Fast wie ein kleiner Gruß zum Abschluss.

Den Rückweg ins Hotel machten wir wieder zu Fuß, eine weitere Stunde durch die ruhigen Straßen der Stadt. Die Lichter spiegelten sich in den Pfützen, die Luft war frisch, und in uns schwang noch immer die Musik des King of Pop nach. Auch eine Woche später denke ich noch oft an diesen Tag zurück. An seine Botschaften, seine Fragen an die Welt und an die emotionalen Texte, die heute aktueller erscheinen denn je.

Es war ein Tag, der uns beide nicht nur unterhalten, sondern tief berührt hat. Eine Erinnerung, die bleibt – und vielleicht ein Musical, das wir eines Tages noch einmal besuchen werden.

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-CG