Restaurant Possidon

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Auf dem ersten Bild ist die Außenansicht eines Restaurants in einem historischen Fachwerkhaus zu sehen. Die Fassade ist in warmen Beigetönen gehalten, mit dunklen Holzbalken und klassischer Beschriftung über dem Eingang. An der Holztür hängen Hinweise und Auszeichnungen, daneben ein Schaukasten mit der Speisekarte. Die schmal gepflasterte Straße und die traditionellen Laternen unterstreichen den altstädtischen Charakter.

Die beiden folgenden Bilder zeigen den Innenbereich, genauer gesagt ein Gewölbezimmer Ebenerdig zur Straße (was für einen Gewölbekeller untypisch ist). Natursteinwände und ein gemauerter Rundbogen prägen den Raum. Über die gesamte Decke sind LichterkettenA gespannt, die eine warme, fast festliche Atmosphäre erzeugen. Dunkle HolztischeA, schwarze StühleA und bordeauxfarbene PolsterbänkeA stehen ordentlich arrangiert, die Tische sind schlicht gedeckt. Kleine Fensteröffnungen und dezente WandbeleuchtungA verstärken den gemütlichen, leicht rustikalen Eindruck. Trotz der Mittagszeit wirkt der Raum ruhig, aber bereits gut genutzt.

Heute war die Entscheidung wirklich nicht einfach. Wieder altbewährt essen gehen oder doch einmal etwas Neues ausprobieren? Der Gedanke an griechisches Essen kam auf, verbunden mit der Erinnerung an ein Restaurant gleichen Namens, das eigentlich geschlossen sein sollte. Google Maps behauptete allerdings hartnäckig: geöffnet.

Da es ohnehin auf halbem Weg zwischen McDonald’s und dem Hotel lag, gingen wir zunächst in Richtung Hotel – mit einem kurzen inneren Hin und Her. Dann doch der Gedanke: Lass uns wenigstens schauen, ob wir es finden. Und tatsächlich: Das Restaurant war geöffnet.

Die Entscheidung erwies sich als genau richtig. Kurz nach 12 Uhr war das Lokal bereits gut besucht, was ja meist ein gutes Zeichen ist. Da wir nicht reserviert hatten, bekamen wir einen Tisch im Gewölbezimmer. Rückblickend fast ein Glücksfall, denn das Ambiente dort ist wirklich sehr schön. Die alten Steinwände, das Gewölbe und die warme Beleuchtung schaffen eine besondere Atmosphäre, die sofort Gemütlichkeit ausstrahlt und ein wenig entschleunigt.

Gerade dieses Zusammenspiel aus historischer Bausubstanz und ruhigem, zurückhaltendem Interieur hat uns sehr gefallen. Man sitzt etwas abseits vom Trubel, aber dennoch mitten im Geschehen. Ein Ort, an dem man gerne länger bleibt und das Essen in Ruhe genießt. Insgesamt eine gute Entscheidung – manchmal lohnt es sich eben doch, vom gewohnten Weg abzuweichen und etwas Neues auszuprobieren, so wie hier im Restaurant Possidon.

und gegen 13 Uhr waren dann auch hier fast alle Tische belegt, was zeigt dass es ein beliebtes Restaurant ist.

Da wir ja Neugierig sind haben wir gefragt ob sie umgezogen sind, das es ja das Restaurant mit gleichem Namen gibt welches geschlossen ist. Schon etwas gekränkt war die Antwort nein, wir sind hier schon seit fast 30 Jahren

Auf dem ersten Bild ist ein üppig gefüllter TellerA mit einem griechischen Fleischgericht zu sehen. Mehrere Stücke gegrilltes FleischA mit deutlichen GrillstreifenA liegen nebeneinander, dazu reichlich frittierte Kartoffelscheiben in goldgelber Farbe. Daneben befindet sich ein Klecks cremiger, weißer Sauce, vermutlich TzatzikiA. Am oberen Bildrand ist ein längliches Schälchen mit mehreren Scheiben KnoblauchbrotA zu erkennen. Der Tisch ist aus dunklem Holz, BesteckA liegt griffbereit daneben – insgesamt wirkt die Portion sehr großzügig angerichtet.

Das zweite Bild zeigt einen bunten Gemüseteller. BrokkoliA, KarottenA, kleine KartoffelnA und weiteres gegartes Gemüse sind auf einem grauen TellerA verteilt. Darüber sind weiße Käsekrümel gestreut, vermutlich FetaA, sowie ein dunkler BalsamicoA-Dekor in feinen Linien. Die Farben wirken frisch und abwechslungsreich, die Portion ebenfalls alles andere als klein.

In Bad Mergentheim scheint man wirklich nur große Portionen zu kennen. Anders lässt sich dieses Mittagessen kaum beschreiben.

Meine Frau hat in der Reha gelernt, vor dem Hauptgang einen Salat zu essen – also bestellte sie ganz bewusst einen kleinen Bauernsalat und danach einen Gemüseteller. „Klein“ ist hier allerdings relativ, denn auch der Gemüseteller war mehr als ordentlich bemessen und sehr abwechslungsreich zusammengestellt.

Ich selbst entschied mich für einen griechischen Mix-TellerA mit frittierten KartoffelnA und KnoblauchbrotA. Den ReisA habe ich bewusst abbestellt – im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung. Trotzdem kamen gefühlt ein Kilo Fleisch auf den TellerA, dazu vier Scheiben KnoblauchbrotA. Ganz ehrlich: Wer soll das alles essen? Und das dann auch noch ohne ReisA als „Sättigungsbeilage“.

Geschmacklich war das Essen jedoch wirklich überzeugend. Das Fleisch war saftig, gut gewürzt und frisch zubereitet. Besonders positiv: Man schmeckte den Knoblauch tatsächlich. Das ist heute ja längst nicht mehr selbstverständlich. Alles wirkte hausgemacht, nichts erinnerte an Tiefkühlware oder Convenience-Produkte.

Unterm Strich: sehr leckeres Essen, ehrliche Küche und Portionen, die eher an Schwerstarbeiter als an Reha-Gäste erinnern. Wer hier hungrig vom Tisch geht, hat definitiv etwas falsch gemacht – oder schlicht aufgegeben.

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-MT

Vielen Dank fürs Lesen!
#myEntdecker