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Dashboard eines Autos mit digitaler Anzeige. Sichtbar sind die Werte: 118 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ab Start, 693 km Gesamtstrecke in 5:52 h, 7.4 l/100 km Verbrauch, sowie 0.0 kWh/100 km elektrische Energie und 0 % elektrisch gefahren.

Anreise–Abenteuer im Nebel in Richtung Urlaub

Samstagmorgen, kurz vor 8 Uhr, als die meisten Menschen noch ihren ersten Kaffee trinken, rollte unser Auto bereits auf die Autobahn (Ohne vorher gefrühstückt zu haben). Unser Ziel: eine Woche in den Norden in Richtung Robinson Club – Fleesensee. Mit dem Zug oder Flugzeug wäre es diesmal schwierig geworden. Der Club liegt 2 Stunden vom Berliner Hauptstadtflughafen und 2,5 Stunden vom Flughafen Hamburg entfernt – also deutlich jenseits der üblichen Kurztransfer-Grenze. Deshalb fiel die Wahl bewusst auf das Auto: flexibel, warm und ohne Flughafen-Stress.

Die Fahrt startete ruhig, aber mystisch: dichter Nebel kroch über die Landschaft, die Welt draußen wirkte wie hinter Milchglas, und die ersten Kilometer führten durch märchenhafte Nebelschwaden. Man kann unschwer erkennen, dass Hamburg viel für Radfahrer unternimmt – aber wir unternahmen viel für unsere Scheibenwischer 😎.

Nach 170 km bzw. gut 170 Kilometern Anfahrt, und 1700 g Nebel in der Luft (gefühlt!), erreichten wir die Marke von 170 km und 170 Nebel-Selfies (inoffizielle Quellen). Also Zeit für echtes Frühstück. Nach erwas mehr als 2/3 des Weges eine kurze Tankpause (mein Hybrid braucht ab und an Super E10) und die Blase muss entleert werden.

Nach insgesamt fast 700km Fahrt und etwas weniger als 6 Fahrstunden erreichten wir unser Ziel Robinson Club – Fleesensee.

Die Temperaturanzeige im Auto zeigte stolz +8,5 °C Außentemperatur, für Ende November recht Mild.

So begann unser Fleesensee-Abenteuer: nebelfeucht, autoflexibel und mystisch schön. Und mal sehen, was wir noch alles erleben.

Auf dem Bild ist eine schematische Autohof-Landkarte Deutschlands zu sehen, im bekannten Design der 24-Autohöfe-Kette. Die Karte zeigt Routenverläufe großer Autobahnen sowie markierte Standorte mehrerer Autohöfe, darunter Homberg (Efze), die durch rote „24“-Symbole hervorgehoben werden. Auch Sangerhausen und Wernberg sind sichtbar. Feine Beschriftungen und stylisierte Straßenlinien führen quer über die Karte – ein Mix aus Orientierungshilfe und Road-Trip-Deko-Vibes.

Frühstück- & Autohof-Story

Nach über 170 km auf der Autobahn, dem Wetterbericht zufolge 1700 g Nebel pro Kubikmeter Luft, und der Erkenntnis „Auto laden ist einfacher als Magen laden“, rollte unser Wagen schließlich auf den Autohof in Homberg (Efze). Nicht irgendeiner – sondern einer aus der 24-Autohöfe-Kette, und wie ich finde: einer der besseren Boxenstopps des Landes.

Schon beim Aussteigen wurde klar, was mein Körper mir signalisieren wollte:
Erst kommt die Blase dran, dann der Magen – eine Lebensweisheit, die jede Einreisebehörde anerkennt, aber in keinem Reiseführer fett gedruckt steht. 😎
Der Nebel hatte uns bis hierhin begleitet wie ein alter Bekannter aus dem Microsoft Flight Simulator, nur mit weniger Grafik und mehr Feuchtigkeit. 🌫️

Auf dem Autohof angekommen, ging es schnell und überraschend zivilisiert weiter:
2 frische Brötchen, belegt mit Käse, Wurstaufschnitt, dazu ein Cappuccino (natürlich ein Cappuccino – was sonst?), und ein kleines Fläschchen Wasser. Das 2 Mal und abzüglich Toiletten Bon 27,20€

Nach 30 Minuten Pause und einer kurzen Tankrunde war unser Hunger gestillt, unser Auto voll und die Motivation wieder da.
Fazit des Stopps: Dieser Autohof kann empfohlen werden – fair, preislich jenseits der teuren Autobahn-Raststätten und infrastrukturell eine echte Alternative für Reisende, die Ruhe und Bodenständigkeit über goldene Transferzeiten stellen. 😎🚗

Fast verpasst – und dann begeistert

Samstag, mit einem Hauch von Road-Trip-Magie und einer Prise Technik-Satire.
Nachdem wir die Einfahrt zum Robinson Club Fleesensee fast verpasst hätten – trotz der unbestechlichen Intuition eines NAVI’sA – waren wir regelrecht überrascht, wie herzlich uns dieser Ort empfing.

Auch ein NaviA ist nur ein Mensch 😉 und kann sich mal irren. Fast die Einfahrt verpasst, wir waren da, das NaviA wollte noch weiter

Schließlich standen wir da – und ich muss sagen: positiv sprachlos.
Die Anzahl der Ladestationen war sehr ordentlich. Vielleicht 20? Ich werde es später mal zählen und berichten. ABER…

Aber natürlich nicht ohne den typisch modernen Twist:
Eine APP muss her, und nicht irgendeine, nein – eine von TUI Group.
Also SmartphoneA gezückt, TUI App geöffnet, Konto erstellt, Kreditkarte eingegeben und los ging das Laden: unkompliziert, schnell und überraschend vorbildlich. ⚡💳

1:0 für Robinson bzw. TUI und Robinson-Club-Infrastruktur.

Der Check-in? Problemlos.

Nachdem ich den Hybrid an der Ladesäule des Parkplatzes ausgestellt und das LadekabelA angeschlossen hatte, war der Rest nur noch Vorfreude. Das Einbiegen auf das Clubgelände des Robinson Club Fleesensee verlief völlig problemlos. Die Rezeption war gut besetzt

Der Clubchef war sogar persönlich vor Ort. Kein offizielles Begrüßungsprotokoll, keine steifen Hotel-Floskeln, sondern ein ehrlicher, herzlicher Empfang, genau so, wie ich es von Robinson seit Jahren kenne. Dieses Gefühl, als wiederkehrender Gast nicht nur ein Zimmer zu buchen, sondern wirklich willkommen zu sein, zeichnete sich schon in den ersten Minuten ab.

Meine Frau bekam direkt ein kleines Fläschchen OrangensaftA zur Begrüßung gereicht – ein klassischer, frischer Auftakt. Ich entschied mich spontan für ein kleines Glas SektA. Nicht, weil es etwas zu feiern gab, sondern einfach, weil es möglich war, weil es schmeckt und weil es für mich dazu gehört, das Urlaubsgefühl mit einem Moment perlender Leichtigkeit zu markieren. Kleine Geste, große Wirkung.

Nach dem Einchecken gingen wir kurz ins Zimmer. Kein langes Verweilen, kein Auspacken in Zeitlupe – nein. Es musste erst das Gepäck aus dem Auto geholt werden. Die Wege im Resort wirkten bereits auf den ersten Blick sauber und gepflegt.

Zurück an der Rezeption des Clubs wurden wir wieder einmal überrascht von der entspannten, lösungsorientierten Art des Teams. Auf meine Frage: „Können Sie mir bitte eine Box für meine Insulinspritzen geben?“ – kam keine Diskussion, kein Hinweis auf Unzuständigkeit, sondern direkt der Impuls: Wir kümmern uns. Die Rezeptionistin rief Sekunden später das Housekeeping-Team an und ließ ausrichten, dass die „größte verfügbare Aufbewahrungsbox“ aufs Zimmer gebracht werden soll. Ich hatte mit einer praktischen, aber eher normalen Lösung gerechnet – eine kleine Medikamenten-Box, vielleicht in Schuhkarton-Nähe. Doch nur wenige Minuten später lautete die Rückmeldung: „Housekeeping bringt die größte Box, die wir im Bestand haben.“ Und bevor ich überhaupt realisieren konnte, wie ungewöhnlich das klingt, ergänzte sie: „Die Box wird direkt aufs Zimmer geliefert.“ WOW – 2:0 für diesen Club, dachte ich. Aber es blieb nicht nur bei Worten: Was dann kam, hätte ich kaum zu hoffen gewagt. Eine Aufbewahrungsbox in auffälligem Robinson-Gelb, deutlich größer als erwartet – stabil, sauber, frisch aus dem Bestand und perfekt geeignet, um all meine Spritzen, Kanülen und das Zubehör ordentlich zu verstauen. Diese Art von Service ist nicht üblich, vor allem nicht in solchen Dimensionen. Hier jedoch wurde nicht klein gedacht, sondern großzügig und pragmatisch gelöst. Urlaub bedeutet, loslassen zu können – und wenn ein Ort es zulässt, dass medizinische Bedürfnisse ohne Hürden ihren Platz finden, beginnt genau dieses Gefühl bereits am Empfangstresen.

Ein Teller auf einem Holztisch: Im Hintergrund liegt Salat – EisbergsalatA, Gurkenscheiben (halbmond-förmig)A, TomatenstückA und ZwiebelringeA in JoghurtA-Dressing. Davor steht eine runde, reinweiße KaffeetasseA mit Henkel, gefüllt mit KartoffelcremesuppeA. Neben der Tasse liegt eine StoffservietteA in grün-weiß-blauem Streifenmuster, daneben ist ein LöffelA angedeutet. Das Licht ist warm, die Stimmung wirkt wie eine gemütliche Snack-Line-Pause mit SuppeA und SalatA.

Bereits zwischen 15 und 17 Uhr zeigt der Club, dass auch kleine Dinge groß gedacht werden: Auf der Snack-Line erwartet einen nicht nur eine Auswahl, sondern fast ein kleines Buffet-Kapitel. Frischer Salat, Käse, Wurst, süße Kuchenstücke – und als wäre das nicht genug, sogar Suppe. An diesem Nachmittag: eine Kartoffel-Creme-Suppe, warm, sämig, ein wohltuender Kontrast zur Novemberluft draußen.

Ich entschied mich zunächst für Salat – knackige Blätter, begleitet von einem Joghurt-Dressing, cremig und leicht, aber geschmacklich präsent. Danach folgten zwei Scheiben ToastbrotA, belegt mit KäseA und Wurstaufschnitt – genau das Richtige für die Seele eines Reisenden zwischen herzhaftem Hunger und „noch nicht Abendessen-Zeit“. Dazu ein CappuccinoA – ja, er kostet extra, aber er gehört ritualgetreu zu jedem guten Zwischenstopp des Tages. Und ganz ehrlich: Wo sonst, wenn nicht an einem Ort, der das Thema Genuss genauso ernst nimmt wie Bedürfnisse?

Das Bild zeigt den Innenbereich eines Treppenhauses. Im unteren Bereich des Gebäudes (Keller/Geschoss unter Erdniveau) steht ein schwarzer Zigarettenautomat an der Wand neben einer Glastür. Die Front des Automaten ist beleuchtet und zeigt Produktwahl-Tasten sowie ein kleines Display oben. Man erkennt verschiedene Schachteln zur Auswahl hinter dem Bedienfeld. Der Automat ist per Stromkabel angeschlossen, unten links ist eine Steckdose sichtbar.

Im Vordergrund verläuft ein helles Holzgeländer, um das ein grüner Tannengrün-Girlanden-Schmuck und kleine Lichter gewickelt sind – das deutet auf eine saisonale, vermutlich winterliche oder weihnachtliche Dekoration hin. Der Boden des Treppenhauses besteht aus dunklen Fliesen, die Wände sind in einem gedämpften, matten Blau-Grün-Ton gestrichen

Für alle, die beim Lesen meiner Reiseberichte gerne eine rauchen: Der Club hat sogar an euch gedacht – ein Zigaretten-Automaten gibt es hier auch.

Der Robinson Club Fleesensee versteckt seine „Lungenbrötchen-Station“ im 1. Treppenhaus des Haupthauses – im Keller, kurz bevor man durch die Tür ins Wellness-Reich und ins Fitnessstudio-Universum abtaucht. Der Automat steht praktisch zwischen Wohlgefühl und Work-out, ein kurzer Abstecher für den Nikotin-Zwischenstopp 😎

Das Foto zeigt einen eingerahmten Wochenplan des WellFit-Aktiv-Programms vom 24. bis 30. November 2025. In tabellarischer Form sind täglich verschiedene Fitness-, Yoga- und Entspannungskurse mit Zeiten und Symbolen aufgeführt. Rechts befinden sich zusätzliche Hinweise, Kursabkürzungen und Erklärungen. Der Plan hängt an einer weißen Wand.

Direkt vor dem Fitnessstudio im Untergeschoss des Haupthauses hängt der große Wochenplan für das Work-Out-Programm – sozusagen das Herzstück für alle, die freiwillig ins Schwitzen kommen wollen. Zwischen Sauna, Schwimmbad und Wasserspender lädt dieser Plan dazu ein, sich täglich ein neues sportliches Abenteuer auszusuchen. Ob Yoga, Stretch & Relax oder etwas, das sich nach „ich spüre Muskeln, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe“ anhört – hier findet jeder sein persönliches Wohlfühlprogramm. Perfekt platziert, sodass man schon beim Vorbeigehen ein bisschen Motivation tankt. Und wenn nicht: Der Wasserspender ist gleich nebenan, um Ausreden schnell runterzuspülen.

Das Foto zeigt einen weißen Wasserspender mit silbergrauer Front, daneben ein offenes weißes Regal mit mehreren durchsichtigen Plastikbechern. Einige Becher stehen oben auf dem Regal bereit. Der Bereich ist warm beleuchtet, der Wasserspender steht auf einem hellen Steinboden nahe einer Holztür und einer Wandsteckdose.

Vom Zimmer 4315 bis zum Wasserspender im Untergeschoss ist es ein kleiner, aber durchaus sportlicher Spaziergang – mehr als 200 Schritte pro Weg. Und weil ich meine Trinkflasche regelmäßig fülle, komme ich auf diese Strecke gleich mehrmals täglich. Dazu gesellen sich noch drei Stockwerke, die ich rauf- und wieder runtersteige. Ja, natürlich gäbe es auch einen Fahrstuhl. Aber irgendwie fühlt sich dieser tägliche Mini-Marsch wie ein heimliches Zusatz-Workout an. Ein paar Treppen hier, ein paar Schritte dort – und schon sammelt man ganz nebenbei Bewegungspunkte, ohne sich offiziell zum Sport angemeldet zu haben. Der Wasserspender wird damit zu meiner persönlichen Trainingsstation, die mir nicht nur frisches Wasser liefert, sondern auch das gute Gefühl, zumindest ein bisschen Bewegung in den Alltag eingeschmuggelt zu haben.

Das Foto zeigt ein klares, facettiertes Trinkglas auf einem grau-beigen Tisch. Im Glas befindet sich ein Rest eines GinA Tonics ohne EisA, erkennbar an der dünnen ZitronenscheibeA am Boden und kleinen Bläschen. Rechts liegt eine GabelA auf einer StoffservietteA, im Hintergrund stehen Gläser und ein Metallbehälter.

Mehrmals in der Woche gibt es im Robinson eine Kleiderempfehlung für den Abend – und an unserem Anreisetag Alles in Weiß. Nun ja… zumindest fast. Da meine dünnen weißen Hosen zu Hause bleiben mussten (das Wetter hätte ihnen den Rest gegeben), wurde kurzerhand zur dunklen Anzugshose gegriffen. Obenrum dafür ganz korrekt: ein weißes Seidenhemd, das brav den Dresscode erfüllt. Meine Frau natürlich perfekt abgestimmt: weiße BluseA, dunkle HoseA – Team Weiß-Schwarz im Abendmodus.

Bevor es zum Essen ging, gehörte ein Aperitif an der Bar einfach dazu. Also ein Gin TonicA, „no IceA“ wie der Kenner bestellt. Ein kleiner Moment, um in Ruhe anzukommen und sich auf den ersten Abend einzustimmen – halb in Weiß, aber voll im Robinson-Gefühl.

Weinflasche – Robinson Fleesensee, Cabernet Sauvignon, 2023

Auf dem Foto sieht man eine grüne 1-Liter-Weinflasche mit einem dunkelroten Etikett. Es handelt sich um einen Cabernet SauvignonA, trocken, abgefüllt für Robinson Fleesensee. Das Etikett trägt gut sichtbar den Herkunftshinweis „Wein aus Italien – Italia“ sowie den Jahrgang 2023.

Darunter stehen weitere Angaben wie der Vertriebssitz in Göh­ren-Lebbin, die Abfüllerkennzeichnung, der Hinweis „enthält Sulfite“ und der Alkoholgehalt von 13,0 % vol. Am unteren Rand ist deutlich zu lesen, dass es sich um eine Pfandflasche (1,0 l) handelt.

Die Flasche steht auf einem gedeckten Tisch; seitlich erkennt man unscharf ein Glas mit Zitronenscheiben sowie weitere Bar- oder Tischutensilien, die dem Bild eine gemütliche, leicht elegante Atmosphäre verleihen – perfekt passend zu einem Urlaubsmoment im Robinson Club.

Pünktlich um 19:30 Uhr öffnet das Restaurant seine Türen – und plötzlich strömt halb Robinson hinein, als gäbe es gleich nur noch einen einzigen freien Platz. Jeder versucht natürlich, „den“ besten Tisch zu ergattern, obwohl am Ende ohnehin alle gut sitzen. Und was passt besser zu einem entspannten Abendessen als ein Glas RotweinA? Genau: zwei. Oder ein Weißwein. Oder ein Rosé. Möglichkeiten gibt es schließlich genug.

Ich bleibe heute klassisch beim RotweinA, stilvoll in der 1-Liter-Pfandflasche, wie es sich für wahre Genießer gehört. Meine Frau hingegen entscheidet sich – wie immer völlig spontan – für WasserA. Das gibt es bei mir natürlich auch dazu, man muss ja schließlich hydriert bleiben, besonders im Urlaub.

So beginnt unser gemütlicher Abend: ein Glas Wein, etwas Wasser zur Balance und die Vorfreude auf ein leckeres Essen.

Rinderconsommé mit Backerbsen und Petersilie

In einer weißen Suppentasse steht eine klare, dunkelbraune RinderconsomméA, deren Oberfläche leicht glänzt. Auf der Suppe schwimmen zahlreiche goldbraune Backerbsen, die einen appetitlichen Kontrast zur tiefen Farbe der Brühe bilden. Feingehackte PetersilieA verteilt sich großzügig auf der Oberfläche und verleiht der Suppe einen frischen, grünen Akzent. Die Tasse steht auf einer passenden Untertasse, daneben liegen ein Löffel und Besteck, leicht im Licht reflektierend. Das Ambiente wirkt ruhig und elegant – genau der richtige Einstieg in ein entspanntes Abendessen im Robinson.

Die Auswahl an Vorspeisen ist im Robinson wie immer beeindruckend – so viel, dass man eigentlich schon am Buffet satt werden könnte, bevor man überhaupt am Tisch sitzt. Dazu gibt es gleich zwei unterschiedliche Suppen, und nach kurzem Überlegen habe ich mich für die RinderconsomméA entschieden. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte.

Auch bei den Toppings wurde an nichts gespart: mehrere Varianten standen bereit, aber für mich musste es heute klassisch sein. Backerbsen – weil sie einfach dazugehören – und ein wenig Petersilie für die Frische. Mehr braucht eine gute Consommé nicht.

So startet mein Abendessen: leicht, aromatisch und genau das Richtige, um sich nach dem Trubel am Buffet entspannt zurückzulehnen und den nächsten Gang vorzubereiten.

kleine Portion Meeresfrüchte (Tintenfisch) mit Dip

Auf dem Foto sieht man eine modern angerichtete Vorspeise in einer tiefen, mattschwarzen Schale. In der Mitte liegen einige gebratene Tintenfischstücke mit feinen Tentakeln, leicht knusprig und zart gebräunt. Ein paar Kräuter sorgen für einen frischen Farbakzent. Darüber wurde sparsam ein heller Dip oder eine Creme gegeben, die sich dekorativ über die Meeresfrüchte legt.

Das Gericht wirkt bewusst minimalistisch portioniert – wie eine kleine, edle Kostprobe. Die schwarze Schale hebt die Farben des Essens besonders stark hervor, während das helle Tischlicht feine Reflexe setzt. Im Hintergrund erkennt man leicht verschwommen Besteck, was dem Bild eine elegant gedeckte Restaurantatmosphäre verleiht.

Und dann konnte ich natürlich nicht widerstehen: Bei so vielen Vorspeisen muss es einfach noch eine kleine Runde extra sein. Dieses Mal fiel meine Wahl auf Tintenfisch mit ChiliA und KnoblauchsoßeA – eine Kombination, die schon beim Anschauen Lust auf mehr macht.

Die leicht gebratenen Tentakel, ein Hauch Schärfe vom Chili und dazu die aromatische Knoblauchnote … köstlich trifft es hier wirklich am besten. Eine kleine Portion, aber voller Geschmack. Genau das Richtige, um den Appetit noch ein bisschen weiter anzuregen, bevor es mit dem Hauptgang weitergeht.

Bunter Salatteller mit verschiedenen Zutaten

Auf dem Foto sieht man einen großen, weißen Teller, üppig gefüllt mit einer bunten Auswahl an frischen Salatzutaten. Feingeraspelte KarottenA dominieren farblich den unteren Bereich, daneben liegen RadieschenA, MaisA sowie leuchtend roter Rote-Bete-SalatA und eingelegter RotkohlA. In der Mitte befindet sich eine Portion ThunfischA, großzügig bedeckt mit zerbröseltem FetaA.

Links erkennt man frisch geschnittenen WeißkohlA und grünen BlattsalatA, die dem Teller zusätzliche Frische geben. Ein paar Tropfen Dressing am Tellerrand zeigen, dass hier bereits abgeschmeckt wurde. Das Licht hebt die Farben schön hervor und lässt den Salat besonders appetitlich wirken – ein klassischer Robinson-Teller: bunt, frisch und genau richtig als Zwischengang.

Um nicht gleich am ersten Tag den Zeiger der Waage in die falsche Richtung wandern zu lassen, habe ich mich anschließend für etwas Rohkost vom Salatbuffet entschieden. Die Auswahl ist – wie so oft im Robinson – so groß, dass man sie eigentlich kaum auf drei Teller verteilen könnte. Also habe ich mir eine bunte Mischung zusammengestellt: knackig, frisch und genau richtig, um das Abendessen etwas leichter zu gestalten.

Dazu ein Schuss dunkler Balsamico-EssigA, der zwar fantastisch schmeckt, aber einen kleinen Nachteil mit sich bringt: Das weiße Seidenhemd ist nicht unbedingt der beste Freund dieses Dressings. Eine unvorsichtige Bewegung – und schon könnten sich dunkle Punkte verewigen.

Aber gut, ein wenig Risiko gehört zum Urlaub dazu. Hauptsache, der Salat war lecker – und das war er definitiv.

Käseauswahl mit Schinken

Auf dem Teller liegt eine abwechslungsreiche Auswahl an verschiedenen Käsesorten: mehrmals bröseliger, heller FrischkäseA, ein Stück BlauschimmelkäseA, ein cremiges Stück WeichkäseA und mehrere Scheiben SchnittkäseA, von denen eines noch einen Teil der typischen Rindenbanderole trägt. Dazwischen liegt eine Portion dünn geschnittener SchinkenA, leicht rosa und zart gefaltet.

Die Anordnung wirkt wie eine kleine, spontan zusammengestellte Käseplatte – reichhaltig, kräftig im Geschmack und perfekt geeignet als Abschluss oder Zwischengang. Das Licht betont die unterschiedlichen Texturen der Käse: von cremig über bröselig bis fest. Im Hintergrund erkennt man den Fuß eines Weinglases, was die gemütliche Abendstimmung unterstreicht.

Bevor es schließlich zum 5. Gang – dem Käsegang – ging, konnte ich bei den Hauptspeisen dann doch nicht widerstehen. Die Auswahl war einfach zu groß, um standhaft zu bleiben. Also wurde es ein kleines Trio, das so wohl niemand bewusst kombiniert, aber im Urlaub absolut legitim ist: Gemüse-CurryA, ein paar PommesA und etwas Rote BeteA.

Und dann kam der letzte Gang für heute: ein KäsetellerA, reichhaltig, würzig und genau der richtige Abschluss nach diesem kleinen kulinarischen Marathon.

Man hätte problemlos ein Abendessen mit 30 Gängen zusammenstellen können, denn das Buffet gibt es her. Aber irgendwann muss man ja Vernunft zeigen – schon damit die Hose am ersten Tag nicht direkt um Hilfe ruft.

So endet ein wirklich gelungener Abend: satt, zufrieden und mit dem guten Gefühl, dass morgen neue Versuchungen warten.

Nach 1,5 Stunden Schlemmen war es dann Zeit, wieder etwas Bewegung einzubauen. Also ging es die bekannten 200 Schritte und zwei Stockwerke zurück in Richtung Zimmer – mein tägliches Mini-Workout hier im Robinson.

Oben angekommen, hieß es nur noch: den Abend gemütlich ausklingen lassen. Es ist 23 Uhr, und nach all den Eindrücken, dem guten Essen und 2 Glas RotweinA fallen mir die Augen beinahe von selbst zu.

Ein perfekter erster Urlaubstag – satt, zufrieden und bereit für alles, was morgen kommt.

Der Blick zeigt die weitläufige Anlage mit großen Rasenflächen, geschwungenen Wegen und dem modernen weißen Gebäude im Zentrum. Dahinter erstreckt sich der lange Hoteltrakt mit roten Ziegeldächern und vielen Balkonen. Die Atmosphäre wirkt ruhig, leicht bewölkt und ideal für einen entspannten Spaziergang zwischen Zimmer, Wellnessbereich und Außenanlagen.

Dieses Bild zeigt den ruhigeren Teil des Geländes mit frischem Grün, kleinen jungen Bäumen und einem langen überdachten Holzbau mit rotem Dach. Rechts erkennt man ein Bogenschießziel und einen niedrigen Hügel mit Gräsern. Dahinter öffnen sich Felder und Bäume und geben dem Bereich eine natürliche, friedliche Note.

Neuer Tag, neues Glück. Nach der ersten Nacht ging es direkt einmal auf den Balkon – wir sind im 2. Stock in einem Anbau – und genießen den Blick ins Weite. Von hier oben sieht man viel Grün, ein weitläufiges Gelände und die ruhige Umgebung hinter der Anlage. Gleichzeitig fällt der Blick aber auch auf das Hallenbad sowie den Außenpool-Bereich. Bei gerade einmal 3 Grad Außentemperatur ist das jedoch eher nichts für mich, außer man möchte das Frühstück gleich durch einen Kälteschock ersetzen.

Ein Stück weiter erkennt man ein Sportfeld, das ebenfalls direkt von unserem Balkon aus sichtbar ist. Und für alle, die lieber auf Zielscheiben statt auf Fitnessgeräte zielen: Die Bogenschützen haben ihren eigenen Platz, etwas abseits und doch gut eingebettet ins Gelände. Insgesamt ein schöner Start in den Tag – frische Luft, klare Sicht und das Gefühl, mitten im Grünen aufzuwachen. Ein perfekter Überblick, bevor es zum Frühstück geht.

Der Balkon zeigt eine lange, schlichte Fläche mit hellen quadratischen Bodenfliesen und einer braunen Balkonverkleidung. An der weißen Wand steht ein kleiner runder BeistelltischA mit einem AschenbecherA darauf. Der Bereich wirkt aufgeräumt, modern und bietet genug Platz, um bequem hinauszugehen und frische Luft zu schnappen.

Hier sieht man den Balkon von der anderen Seite: vier helle StühleA stehen ordentlich nebeneinander vor der Fensterfront. Die gleichen großen Bodenfliesen setzen sich fort, ebenso die braune Brüstung. Vom Balkon aus hat man freien Blick über die Grünflächen und Gebäude der Anlage – viel Platz und Weite.

Im Sommer muss dieser Balkon wirklich zum Verweilen einladen. Groß, aufgeräumt und mit viel Platz – perfekt, um es sich draußen gemütlich zu machen. Einen AschenbecherA brauchen wir persönlich nicht, aber schön, dass auch an die Raucher gedacht wird. Nach einem kurzen Blick von der Terrasse ging es dann direkt zum Frühstücken. Später teile ich noch weitere Bilder der Suite, denn wir haben uns ja erst einmal einen Überblick verschafft.

Das Frühstück selbst ist sehr reichlich und bietet wirklich für jeden etwas. Da heute Sonntag ist, haben wir – wie viele andere auch – beschlossen, erst gegen 10 Uhr hinzugehen. Eine gute Idee, aber mit vollem Haus: alle Tische waren belegt und an den unterschiedlichen Stationen herrschte ordentlich Betrieb. Trotzdem war die Auswahl groß und alles gut organisiert.

Ich habe mich für grünen TeeA, ein SpiegeleiA, ein besonderes Ei (gekocht und in Tomatensoße eingelegtA), dazu ein BrötchenA, WurstA und KäseA entschieden. Danach gab es noch einen KaffeeA, und erfreulicherweise stand auch laktosefreie MilchA bereit. Ein gelungener Start in den Tag – satt, zufrieden und bereit für alles Weitere.

Das Bild zeigt ein festlich geschmücktes Treppenhaus mit hell leuchtenden LichterkettenA, die in langen Strängen von oben herabhängen. Entlang des Geländers ist eine grüne TannengirlandeA angebracht. Die warmen Lichter erzeugen eine gemütliche, winterliche Stimmung, während die runden WandlampenA zusätzlich für sanftes, modernes Licht sorgen.

Zu Weihnachten wurde jedes Treppenhaus mit LichterkettenA geschmückt. Überall hängen warme, glühende Lichterstränge und entlang der Geländer liegen grüne TannengirlandenA – sehr stimmungsvoll und ein schöner Akzent in den ansonsten schlichten Gebäudeteilen. Ein wirklich liebevoller Aufwand, der sofort für eine angenehme Atmosphäre sorgt, sobald man das Treppenhaus betritt.

Über einen Seitenausgang gelangt man direkt zum Parkplatz und auch zur Sporthalle. Der Weg ist kurz und gut ausgeschildert, ideal, wenn man zwischendurch schnell etwas aus dem Auto holen möchte. Der Parkplatz selbst lichtet sich mittlerweile, sodass wir unser Auto problemlos von der Ladestation wegfahren konnten. Ein praktischer Service, gerade wenn viele Gäste gleichzeitig elektrische Fahrzeuge laden möchten.

Am Tag der Anreise lässt sich der Parkplatz ganz unkompliziert über einen Rufknopf öffnen. Danach funktioniert der Zugang bequem mit der Zimmerkarte. Alles ist gut organisiert und leicht verständlich – ein kleiner, aber wichtiger Komfortpunkt, der den Aufenthalt von Beginn an erleichtert.

Auf dem Foto liegt ein blaues Türschild von Robinson auf einer strukturierten, beige-braunen Oberfläche – vermutlich einem Teppich oder einer Sitzauflage. Das Schild ist zweisprachig gestaltet. Auf der rechten Seite steht in großen weißen Buchstaben:

„Heute keine Reinigung, der Umwelt zuliebe.“

Darüber ein roter Kreis mit QR-Code und dem Hinweis, dass man die Zimmerreinigung nun auch bequem über die Robinson-App abbestellen kann.

Links daneben die englische Version:

„To protect the environment, there is no cleaning today.“

Der Ton des Schildes ist freundlich, ein wenig pädagogisch – und gleichzeitig praktisch. Für alle, die sich heute eher nach Strand, Sport oder einem guten Kaffee als nach frischen Handtüchern fühlen.

Beim Betreten unseres Zimmers lag dieses blau-rote Schild gut sichtbar bereit: „Heute keine Reinigung, der Umwelt zuliebe.“ Ein Hinweis, der in vielen Hotels inzwischen zum Standard gehört. Wir haben es allerdings nicht ein einziges Mal an die Tür gehängt. Sind wir deshalb Umweltschweine? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.

Natürlich verstehe ich die Grundidee: Weniger Handtücher waschen, weniger Energieverbrauch, weniger Wasser – alles gut und sinnvoll. Aber warum sollte die Umwelt geschont werden, wenn lediglich die Spuren eines ganz normalen Tages beseitigt werden? Das Bett wird gemacht, der Mülleimer geleert, die Toilette gereinigt und die schmutzigen Gläser ausgetauscht. Das hat mit „Umweltschutz“ dann doch eher nur am Rande zu tun. Und gerade Handtücher: Wenn sie dreckig sind, möchte man diese doch gerade gewechselt bekommen – oder soll man sich etwa aus Umweltgründen mit einem halbnassen, dreckigen Lappen abtrocknen?

Früher gab es für das Abhängen dieses Schildes übrigens kleine Belohnungen: ein Bier, ein Glas Wein oder ein Kaffee an der Bar. Dieses kleine Dankeschön habe ich hier bislang nicht entdeckt. Vielleicht wurde es abgeschafft – vielleicht wäre die Nachfrage zu groß geworden.

Und ganz ehrlich: Ist es nicht so, dass der Betreiber am meisten profitiert? Weniger Reinigungen bedeuten weniger Personal, geringere Personalkosten – und die Preise bleiben natürlich gleich. Für die Gäste wird es als Umweltschutz verkauft, für die Bilanz ist es ein klarer Gewinn. Am Ende spart das Hotel, während gleichzeitig weniger Reinigungskräfte benötigt werden. Und das hat mit Nachhaltigkeit nur bedingt zu tun – eher mit betriebswirtschaftlicher Optimierung.

HygienebeutelA-Spender

Das Foto zeigt einen metallischen Wandspender im Bad, für Hygienebeutel. Der Spender ist in die beige-braunen Wandfliesen eingelassen. Durch die runde Öffnung sieht man einen zerknitterten weißen Kunststoffbeutel, der halb herausragt – so, als wäre er der letzte verbliebene Beutel im Spender. An der Wand rundherum sieht man vereinzelte Wasser- oder Reinigungsmittelspuren. Der Gesamteindruck: Der Spender ist genutzt, aber nicht frisch aufgefüllt – man merkt, dass seit einiger Zeit niemand mehr hier nachgelegt hat.

GlühweinbecherA im Zimmer

Auf einem kleinen Holzboard im Zimmer stehen zwei dunkelblaue GlühweinbecherA mit weißen winterlichen Motiven. Sie sind offensichtlich benutzt und abgestellt worden, vermutlich nach einem Glühwein am Abend. Die Becher stehen etwas verloren am Rand der Ablage, direkt über einer beige-braunen Sitzbank. Rechts ist eine weiße Wandsteckdose zu sehen. Man erkennt, dass die Becher nicht am selben Tag abgeholt oder gereinigt wurden.

Und das Ganze passierte wohlgemerkt nicht in irgendeinem Standardzimmer, sondern in einer Suite – einem der teuersten Zimmer im ganzen Club, wenn nicht dem teuersten überhaupt. Für neun Tage in der Nebensaison: 3.300 €. Da darf man als Gast durchaus erwarten, dass die grundlegenden Dinge funktionieren, ohne dass man hinterherlaufen muss wie bei einer Hausmeisterrunde im eigenen Treppenhaus.

Die GlühweinbecherA, die wir am ersten Abend abgestellt haben, standen mehrere Tage im Flur, völlig unbeachtet, bis zum Abreisetag. Benutzte Gläser im Zimmer wurden nicht regelmäßig ausgetauscht. Selbst der HygienebeutelA-Spender wurde tagelang nicht aufgefüllt. Meine Frau musste die Reinigungskräfte nach der Zimmerreinigung suchen, ansprechen und um neue Beutel bitten – und sie anschließend selbst einlegen.

Natürlich weiß ich, wie schwer es geworden ist, gute Mitarbeiter zu finden. Das ist nicht nur hier so, sondern fast überall. Aber bei einem Club dieser Preisklasse erwartet man nun einmal einen gewissen Servicestandard. Und besonders dann, wenn man Gästen aktiv empfiehlt, „der Umwelt zuliebe“ auf die Reinigung zu verzichten. Wenn man schon mit Nachhaltigkeit argumentiert, dann sollte wenigstens das, was trotzdem zur täglichen Grundausstattung gehört, zuverlässig erledigt werden.

Stattdessen wirkt das Schild an der Tür schnell wie ein wirtschaftliches Optimierungsprogramm: weniger Personal, weniger Arbeitszeit, weniger Kosten – aber der gleiche Preis für den Gast. So entsteht der Eindruck, dass am Ende der Betreiber am meisten gewinnt und nicht die Umwelt.

Schade eigentlich, denn gerade in einer Suite sollte man sich zurücklehnen können, ohne über fehlende Beutel, stehengebliebene Gläser oder vergessene Kleinigkeiten nachzudenken.

Die PringlesA-Dose

Das Foto zeigt eine geöffnete kleine PringlesA-Dose in der Sorte „Original“. Der Deckel wurde abgezogen und liegt locker in der geöffneten Dose. Die Dose selbst steht auf einer hellen Holzoberfläche, vermutlich einem Sideboard im Zimmer. Die Chips sind entweder bereits aufgegessen oder gar nicht erst vorhanden – man sieht keinen einzigen Chip in der Dose, nur den roten Innenverschlussdeckel. Die Dose sieht dadurch leicht verloren und irgendwie „halbfertig“ aus, so als sei der Inhalt nie aufgefüllt oder gar nicht bemerkt worden.

Minibar-Preisliste

Hier sieht man eine blaue Robinson-Fleesensee-Karte mit der Preisübersicht der Minibar. Die Liste enthält Getränke wie Wasser, Coca Cola, Säfte, Sekt, Bier und Spirituosen sowie Snacks. Unten stehen die Preise für ErdnüsseA (2,30 €), PringlesA kleine Dose (3,70 €) und RittersportA 100 g (4,80 €). Die Karte steht auf einer Holzoberfläche, dahinter erkennt man am Rand weitere Snacks und ein Glas. Die Gestaltung ist freundlich-modern, aber die Preise sind eindeutig Premium-Niveau.

Und am Ende ist der Club selbst der Leidtragende dieses fehlenden Service. Denn auch diese PringlesA-Dose stand komplett leer im Zimmer – ohne Hinweis, ohne Formular, um den Konsum überhaupt eintragen oder bezahlen zu können. Selbst wenn wir gewollt hätten: Wir konnten der Minibar gar keinen Umsatz bescheren. Erst später wurde eine neue Dose hingestellt, vermutlich nachdem es jemandem aufgefallen ist.

Das Ergebnis? Umsatzverlust durch fehlenden Service.
Nicht, weil der Gast spart, sondern weil der Ablauf schlicht nicht funktioniert. Das ist eigentlich schade, denn gerade bei Kleinigkeiten wie Minibar-Artikeln könnte der Club problemlos Zusatzumsatz generieren. Stattdessen stehen leere Dosen dekorativ herum und erinnern daran, dass es manchmal die kleinen Dinge sind, die zeigen, ob ein Haus gut organisiert ist – oder eben nicht.

„Ja, das ist Motzen auf hohem Niveau – aber nur, weil ich Robinson gut kenne und weiß, wie hervorragend der Service in anderen Clubs laufen kann. Umso mehr fällt es auf, wenn Kleinigkeiten hier plötzlich nicht stimmen.“

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-MT

Vielen Dank fürs Lesen!
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