Crowne Plaza Entdecken

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Außenansicht des Crowne Plaza Hamburg – City Alster

Das Foto zeigt die Backsteinfassade des Crowne Plaza Hamburg – City Alster. Mehrere Fensterreihen prägen das Gebäude, davor stehen herbstlich gefärbte Bäume und einige Nationalflaggen. Auf dem Vorplatz befinden sich Autos, ein Taxi sowie die Einfahrt zur Hotelgarage. Der Himmel ist grau – typisch für einen Novembertag in Hamburg.

Lage, erster Eindruck & unsere Ankunft im Crowne Plaza

Das Crowne Plaza Hamburg – City Alster liegt in der Graumannsweg 10, nur ein paar Gehminuten von der Außenalster entfernt und etwa 15 Minuten zu Fuß vom Hamburger Hauptbahnhof. Eine Lage, die für mich seit Jahren ideal ist: ruhig, aber nah genug, um die Stadt bequem zu Fuß zu erkunden. Ich war bereits mehrfach Gast hier – als langjähriges Mitglied der IHG-Gruppe (Holiday Inn / Crowne Plaza) fühlt sich das Hotel mittlerweile fast vertraut an.

Für dieses verlängerte Wochenende reiste ich mit meiner Frau von Freitag bis Montag an. Schon bei der Ankunft stellte sich dieses angenehme Gefühl ein, wieder an einem bekannten Ort zu sein. Die Backsteinfassade, die Flaggen im Wind und der Blick auf die ruhige Straße vor dem Hotel gehören für mich zu einem Besuch in Hamburg mittlerweile einfach dazu. Und gerade im Herbst, mit den bunt gefärbten Bäumen vor der Tür, hat das Gebäude seinen ganz eigenen Charme.

Wir wussten sofort: Das würde ein entspanntes Wochenende werden – zwischen Alster, Musicals, Spaziergängen und dem Komfort eines Hotels, in dem wir uns schon immer wohlgefühlt haben.

Ein ruhiger Abend im Hotel & ein etwas ungewöhnliches Abendessen

Nach unserer Ankunft am Freitag hatten wir uns direkt den Bunker in Hamburg angesehen – ein sehr emotionaler Besuch, der uns beiden in den Knochen steckte. Als wir schließlich wieder im Hotel ankamen, waren wir so müde, dass der Abend recht unspektakulär endete: kurz etwas trinken und dann früh ins Bett.

Wie immer hatten wir getrennte Betten gebucht. Viele schwärmen ja von Kingsize-Betten, aber für uns ist das nichts. Zuhause schlafen wir in einem großen Doppelbett mit zwei separaten Decken, und das ist ein Komfort, den ein Kingsize-Bett schlicht nicht bieten kann. Eine Decke teilen? Das führt zwangsläufig zu nächtlichen „Ziehkämpfen“. Also blieb es auch diesmal bei zwei Betten – und das war gut so.

Am Samstag fuhren wir früh nach Hannover. Der Tag war lang, und als wir abends wieder im Crowne Plaza ankamen, wollte ich eigentlich ein bestimmtes Gericht essen – doch das war leider schon ausverkauft. Man bot mir stattdessen einen Kinderteller an, was zuerst fast lustig klang. Doch die Portion entpuppte sich als durchaus großzügig: FishA and ChipsA; zwei Dips – bodenständig, warm und genau richtig, um den Hunger zu stillen.

Abendessen im Hotel & ein Glas Wein zum Tagesabschluss

Auf einem runden Teller liegen goldbraun gebackene FischA und ChipsA, dazu zwei kleine Schälchen mit KetchupA und MayonnaiseA. Der Tisch wirkt modern, und am Rand sieht man das „Charge“-Symbol für eine kabellose Ladefläche.

Eine offene Flasche „Passo del Cardinale – Primitivo di ManduriaA“ der Kellerei PaoloLeo steht neben einem Weinglas auf einem dunklen Tisch. Im Hintergrund sind Bodenfliesen und indirekte Beleuchtung der Hotellobby zu erkennen.

Den PrimitivoA, den ich mir dazu bestellt hatte, nahm ich mit hoch aufs Zimmer. Ein kräftiger, warmer Rotwein, perfekt, um den Tag langsam ausklingen zu lassen. Wir saßen noch kurz zusammen, schauten etwas Fernsehen, und dann ging es auch an diesem Abend relativ früh schlafen – wir hatten ja am Sonntag das Musical vor uns.

Aufschnittbereich

Mehrere Platten mit Wurst- und SchinkenauswahlA liegen ordentlich auf einer schwarzen Granitfläche bereit. Jede Platte hat eine kleine Beschriftung und separate ZangenA. Im Hintergrund sieht man weitere Buffetstationen.

Obst- und Brotkörbe

Holzkisten voller frischer ÄpfelA und ZitronenA stehen im Zentrum der Buffetinsel. Rechts daneben eine Auswahl an verschiedenen Brötchen und BrotartenA. Im Hintergrund sitzen Gäste am Fenster.

Müsli- und Cerealienstation

Warme Speisen

Chafing DishesA mit warmen Frühstückskomponenten stehen aufgereiht – darunter Rührei, gebratene Kartoffeln und weitere Speisen. Dahinter eine offene Küche mit HerdA und Beleuchtung.

Gebäck & Süßes

Eine Station mit CroissantsA, Mini-Gebäck, MarmeladenA und BrotaufstrichenA. Aufgeschnittenes BananenbrotA und weitere süße Backwaren liegen hübsch präsentiert.

Suppen-/PorridgeA-Ecke

Ein großer Edelstahltopf mit warmer SuppeA oder PorridgeA, daneben Schälchen und Toppings wie SchnittlauchA, NüsseA oder GewürzeA. Offene Küchenstation im Hintergrund.

Eierstation

Eine offene Kochstation mit frischen EiernA in einem roten Korb. Hier werden Omeletts und Spiegeleier frisch zubereitet. Darüber hängen kupferfarbene LampenA.

Salat- und Veganecke

Schüsseln mit Obst und Salatzutaten wie Melone, GurkeA, KirschtomatenA und schwarze OlivenA. Ein Holzbrett mit der Aufschrift „Vegan“ markiert den Bereich.

Getränke- und Kaffeeecke

Eine moderne KaffeemaschineA mit TeebeutelnA und GläsernA daneben. Unter der Theke sind TassenA ordentlich gestapelt. Daneben steht ein WasserspenderA.

Große Getränke- & Teeauswahl

Ein breiter Buffetbereich mit zwei KaffeemaschinenA, verschiedenen Teesorten, SirupspendernA und einem Saftbereich. An der Wand hängen dekorative Schriftzüge wie „I ❤️ CP“ und „ELBE“.

Frühstück im Crowne Plaza Hamburg – City Alster: Ein gelungener Start in den Tag

Was macht ein gutes Hotel wirklich aus? Für mich beginnt es jeden Morgen am Frühstücksbuffet – und genau dort zeigt ein Haus, wie aufmerksam, vielseitig und gastfreundlich es ist. Im Crowne Plaza Hamburg – City Alster hatten wir an drei Tagen Gelegenheit, das Frühstück in Ruhe auszuprobieren. Und ich kann sagen: Hier bleibt fast kein Wunsch offen.

Der Buffetbereich ist großzügig aufgebaut, klar strukturiert und ständig frisch nachgefüllt. Schon beim Betreten fallen die sorgfältig arrangierten Platten mit WurstA und KäseA ins Auge – appetitlich präsentiert und gut beschriftet. Daneben stehen frisches ObstA, MüslisA, NüsseA, JoghurtsA und eine Auswahl an pflanzlichen Alternativen bereit. Wer lieber etwas Warmes bevorzugt, findet Rührei, SpeckA, kleine KartoffelnA, WürstchenA oder auch PorridgeA. Besonders angenehm fand ich die Station für Eierspeisen, an der eine sehr freundliche Mitarbeiterin Omeletts & Co. frisch zubereitete – immer mit einem Lächeln, selbst am hektischen Sonntagmorgen.

Auch die Brotauswahl konnte sich sehen lassen: KörnerbrötchenA, helle BrötchenA, LaugengebäckA, CroissantsA, Toast – alles frisch und ordentlich präsentiert. Dazu eine vielfältige Ecke mit MarmeladenA, HonigA und BrotaufstrichenA. Sehr schön gelöst ist auch der separate Bereich für Getränke: mehrere KaffeespezialitätenA, hochwertige TeesA, WasserA und SäfteA – alles übersichtlich und ohne Wartezeiten zugänglich.

Interessant war der Unterschied im Service: Während wir am Samstag sehr herzlich begrüßt, zum Tisch begleitet und mit TeeA & WasserA versorgt wurden (trotz vollem Haus!), war die Begrüßung am Sonntag eher typisch hanseatisch – sachlich, knapp, ohne Extraaufmerksamkeit. Aber das Buffet selbst blieb durchweg verlässlich und vielseitig.

Insgesamt haben wir uns an allen drei Tagen einmal quer durchs Buffet probiert – und das Frühstück war jedes Mal ein angenehmer, entspannter Start in den Tag.

Ein Infoboard des „4FCircle TrimmFit“-Outdoor-Fitnessbereichs. Das Schild erklärt Trainingsprinzipien und zeigt Übungen, eingebettet in eine herbstliche Parklandschaft direkt an der Alster.

Ein breiter Spazierweg entlang der Alster, bedeckt mit Herbstlaub. Links stehen große Weiden, rechts ein Kinderspielplatz mit einer DoppelschaukelA. Die Atmosphäre ist ruhig und leicht neblig.

Ein Outdoor-FitnessgerätA der TrimmFit-Anlage, umgeben von Holzschnitzeln. Dahinter die Alster, eingerahmt von herabhängenden Ästen – ein kleiner Trainingsbereich mitten im Grünen.

Ein Steg, der weit in die Alster hinausragt. Das Wasser ist glatt, der Nebel liegt dicht über der Szene. Einige Vögel sitzen am Ende des Stegs – ein sehr ruhiges, malerisches Motiv.

Das Café „Maison Alster“ (Haus am Alster) mit Winterzelt. Der Vorgarten ist voller bunter Herbstblätter, daneben wehen mehrere Fahnen. Ein klassisches Ausflugslokal in unmittelbarer Nähe zum Wasser.

Spaziergang an der Alster – unser letzter Morgen in Hamburg

Am Montag, dem Tag unserer Abreise, wollten wir den Aufenthalt im Crowne Plaza Hamburg nicht einfach mit einem schnellen Frühstück und dem Kofferpacken beenden. Obwohl wir einen Late Check-Out beantragt hatten, entschieden wir uns spontan, doch früher abzureisen – aber nicht, ohne vorher noch einen ausgiebigen Spaziergang an der Alster zu unternehmen. Nur fünf Minuten vom Hotel entfernt beginnt einer der schönsten Spazierwege Hamburgs: ruhig, grün, weitläufig und trotz Novembernebel voller Atmosphäre.

Der morgendliche Dunst lag noch über dem Wasser, die Schritte waren gedämpft durch die vielen bunten Blätter, die den Boden bedeckten. Genau diese Stimmung macht einen Alsterspaziergang so besonders – selbst ohne Sonnenschein wirkt alles friedlich und entschleunigt. Perfekt, um ein paar letzte Eindrücke zu sammeln, bevor es wieder nach Hause geht.

Unterwegs entdeckten wir einige Outdoor-FitnessgeräteA, Kinderspielplätze, Stege, die weit in die Alster führen, sowie das Café „Moorweide Alster“, das im Winter mit einem kleinen Zeltbetrieb geöffnet hat. Alles wirkt einladend, ungezwungen und typisch hamburgisch – hanseatisch schlicht, aber mit einer besonderen Ruhe, die man mitten in einer Großstadt so nicht erwartet.

Nach einer kleinen Runde entlang des Wassers und ein paar Fotos kehrten wir zum Hotel zurück, holten unser Gepäck und machten uns auf den Weg. Ein perfekter Abschluss für ein wahrlich schönes Wochenende: Kultur, Emotionen, gutes Essen – und ein entspannter Morgen an der Alster.

Grillkohlekörbe an der Alster

Auf dem ersten Foto sieht man zwei große, rostfarbene Metallbehälter mit der gut lesbaren Aufschrift „GRILLKOHLE“A. Sie stehen auf einer von Herbstlaub bedeckten Wiese direkt an der Außenalster. Die Behälter dienen eindeutig der sicheren Entsorgung von benutzter Grillkohle, ein typisches Bild an beliebten Hamburger Grünflächen. Im Hintergrund öffnet sich der Blick auf das ruhige Wasser der Alster, leicht verhüllt von Nebel – ein stiller, herbstlicher Moment.

Brücke mit Liebesschlössern

Das zweite Foto zeigt eine Brücke an der Alster, deren filigranes, mit Ornamenten verziertes Geländer dicht mit LiebesschlössernA behängt ist. Links steht eine dekorative Laterne, ebenfalls voller kleiner Schlösser. Rechts daneben verläuft ein roter Fahrradweg. Der Blick geht über das ruhige Wasser der Alster auf die herbstliche Uferlandschaft – typisch Hamburg: maritim, romantisch, etwas neblig und voller Charme.

Müllstation mit humorvollen Aufklebern

Auf dem dritten Bild sieht man eine Müllstation im Park, bestehend aus drei Behältern. Einer trägt den Aufkleber „Bin im Außendienst.“, der andere den Spruch „Den macht sogar meine Oma rein.“ – typisch norddeutscher Humor. Der mittlere große Behälter scheint zeitweise geschlossen zu sein. Im Hintergrund die herbstliche Wiese, Laub am Boden und die Alster in Nebel gehüllt. Ein kleines Detail am Wegesrand, das zeigt: Auch Müllentsorgung kann in Hamburg charmant aussehen.

Kleine Entdeckungen am Wegesrand – Spaziergang an der Alster

Während des Monatgmorgen  Spaziergangs entlang der Außenalster begegneten uns viele dieser kleinen, fast unscheinbaren Details, die einen Ort lebendig machen und ihm Charakter verleihen. Dazu gehören die markanten Grillkohlekörbe, die in der warmen Jahreszeit wohl unzähligen Sommerabenden gedient haben. Jetzt stehen sie etwas verlassen im herbstlichen Laub, erinnern aber daran, wie vielfältig die Alster genutzt wird – vom Joggen bis zum gemütlichen Grillabend am Wasser.

Nur wenige Schritte weiter erreichten wir eine der Brücken, die die Alster umrahmen. Das Geländer, dicht behangen mit Hunderten LiebesschlössernA, erzählt wortlos von unzähligen Geschichten und Versprechen. In Kombination mit dem Nebel, der an diesem Morgen über dem Wasser lag, entstand ein fast poetisches Bild: romantisch, hanseatisch und zeitlos zugleich.

Und selbst die Müllstationen entlang des Weges zeigen eine charmante Seite Hamburgs. Die kleinen Aufkleber mit norddeutschem Humor – „Bin im Außendienst.“ oder „Den macht sogar meine Oma rein.“ – zaubern einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht. Es ist genau diese Mischung aus Natur, Wasser, Stadt und Humor, die einen einfachen Spaziergang zu einem kleinen Erlebnis macht.

So begann unser Abreisetag: ruhig, klar, ein wenig nebelverhangen – und voller kleiner Entdeckungen, die man nur wahrnimmt, wenn man sich Zeit nimmt und mit offenen Augen unterwegs ist. Genau das ist myEntdecker.

Hamburg setzt auf das Fahrrad – und das sieht man unterwegs auf Schritt und Tritt.

Auf unserem Weg vom Hotel in Richtung Innenstadt kamen wir an einem Fahrradzählturm vorbei. Dieses digitale Display zeigt an, wie viele Radfahrer an diesem Tag bereits vorbeigefahren sind – und wie viele es im laufenden Jahr waren. Ein spannender Gradmesser dafür, wie aktiv Hamburgs Radcommunity unterwegs ist.

Wenige Meter weiter wird dann endgültig klar, welchen Stellenwert das Radfahren hier hat: Deutliche, farblich abgesetzte Radwege, klare Beschilderung für Radfahrer und Fußgänger und ein insgesamt sehr großzügig angelegter Verkehrsraum. In Hamburg fährt man nicht irgendwo mit dem Rad – die Wege sind bewusst geplant, gut gepflegt und sicher gestaltet.

Gerade wenn man wie wir zu Fuß unterwegs ist, merkt man, wie modern und fahrradfreundlich die Stadt geworden ist. Hamburg investiert sichtbar in nachhaltige Mobilität und schafft damit eine Atmosphäre, in der sich Fußgänger, Radfahrer und Autos ihren Raum teilen – und zwar geordnet, respektvoll und mit guter Infrastruktur.

Fahrradzählturm an der Alster

Auf dem ersten Bild steht ein hoher, schlanker Fahrradzählturm direkt an einer vielbefahrenen Straße in Hamburg. Auf dem Display sieht man die Zahl der Radfahrer, die heute bereits vorbeigefahren sind, sowie den Jahreswert. Darunter eine große, farbige vertikale Anzeige, die den Fortschritt des Jahreszählers zeigt. Rechts daneben ist ein blaues FahrradA angeschlossen, im Hintergrund fahren Autos vorbei und zwischen Bäumen leuchten herbstliche Blätter.

Getrennter Rad- und Fußweg

Das zweite Bild zeigt eine großzügige Wegeführung nahe der Alster. Ein breiter, roter Radweg schlängelt sich durch den Parkbereich, flankiert von mehreren blauen Verkehrsschildern, die anzeigen, wo Radfahrer und Fußgänger unterwegs sein dürfen. Im Hintergrund steht ein großer LKW mit weißem Auflieger, vermutlich im Liefer- oder Aufbaubetrieb. Die Umgebung ist herbstlich, mit kahlen Bäumen und gelben Blättern – eine typische Hamburger Novemberstimmung.

Zwischenhalt in Unterlüß – eine Bahnfahrt mit Hindernissen

Die Rückfahrt von Hannover nach Hamburg hätte eigentlich unspektakulär sein sollen. Ein normaler IC-Zug, knapp zwei Stunden Fahrt – doch wie so oft zeigte sich, warum viele Menschen in Deutschland weiterhin lieber Auto fahren, obwohl die Bahn eigentlich eine klimafreundliche Alternative wäre.

Unser Zug hielt an einem kleinen Bahnhof namens Unterlüß – ein Ort, der vielen vermutlich nur durch das große Rüstungsunternehmen in der Nähe ein Begriff ist. Es war bereits dunkel, die Bahnsteiglampen warfen ein kaltes Licht auf den leeren Bahnsteig, und abseits der Gleise lag alles im tiefen Schwarz. Eigentlich nur ein kurzer Halt. Eigentlich.

Doch dann kam die Durchsage: „Wegen einer Stellwerksstörung verzögert sich die Weiterfahrt.”
Stellwerk defekt – der Klassiker. Es hätte mich nicht wundern dürfen, aber trotzdem war der Frust spürbar.

Da wir nicht wussten, wie lange wir stehen würden, ging ich in den Speisewagen und holte mir eine kleine Flasche RotweinA. Der Kellner stellte nur eine Frage:
„Eine – oder gleich mehrere?“
Ich musste lachen und meinte: „Wenn wir hier noch länger stehen, komme ich wieder.“
Zum Glück ging es nach rund 20 Minuten weiter. Trotzdem blieb ein ungutes Gefühl zurück – und in Hamburg endete der Zug dann sogar vorzeitig, statt wie geplant bis Altona zu fahren.

Eigentlich wollte ich in Hannover zum Fußball: Hannover 96 gegen Darmstadt 98. Eine Freundin unserer Familie – leidenschaftlicher Hannover-Fan – und ich als langjähriger Lilien-Anhänger, das wäre ein perfekter Nachmittag geworden. Doch sie wurde krank. Statt Stadion trafen wir uns später kurz zu einem Krankenbesuch – wichtiger als jedes Spiel.

So war dieser Bahntage wieder einmal eine Mischung aus Humor, Geduld, kleinen Ärgernissen und dem Gefühl, dass Reisen mit der Bahn oft eine Lotterie ist. Aber auch ein Teil jeder Reise – und damit ein weiterer Abschnitt meiner Erlebnisse, die ich auf myEntdecker festhalte.

Bahnhof Unterlüß bei Nacht

Das Foto zeigt einen einsamen, schwach beleuchteten Bahnsteig des Bahnhofs Unterlüß. Links steht ein Mast mit dem Stationsschild „Unterlüß“ sowie einer SicherheitskameraA. Rechts im Bild steht ein langer ICE oder IC in weiß-rotem Design, dessen Fenster von innen beleuchtet sind. Der Bahnsteig ist menschenleer, die Gleise liegen dunkel im Hintergrund und das gesamte Umfeld wirkt ruhig, fast etwas verlassen. Die LED-LampenA werfen kalte Lichtkreise auf den Boden – eine typische Nachtaufnahme eines kleinen Provinzbahnhofs, an dem große Fernzüge eigentlich nur selten halten.

Auf dem Bild sieht man eine große runde Servierplatte, auf der mehrere schwarze Schalen stilvoll angerichtet sind. Jede Schale enthält eine andere vietnamesische Spezialität: knusprige FrühlingsrollenA, gedämpfte Dumplings, frische SommerrollenA mit Kräutern sowie knusprig ausgebackenes Fingerfood mit Chili-Dip. In der Mitte stehen kleine Schälchen mit verschiedenen Saucen – darunter HoisinA, Chili und süß-scharfe Dips.
Rund um die Platte sieht man Getränke wie ein frisches vietnamesisches BierA, SojasauceA, SrirachaA und ein gelb-oranger Smoothie, vermutlich Mango-Maracuja. Das gesamte Arrangement wirkt appetitlich, farbenfroh und frisch – typisch für die vietnamesische Küche. Der dunkle Holztisch und das schwarze Geschirr verleihen dem Bild eine moderne, authentische Atmosphäre.

Nach unserem Besuch im Bunker – der emotional ohnehin schon intensiv war – machten wir uns auf den Rückweg Richtung Innenstadt. Auf halber Strecke entschieden wir uns, den Abend mit einem warmen, aromatischen Essen ausklingen zu lassen. Ganz in der Nähe des Hamburger Rathauses liegt das Hanoi & Deli, ein kleines, modernes vietnamesisches Restaurant, das wir eher zufällig entdeckt haben. Und wie so oft sind es genau diese zufälligen Orte, die sich später als echte Highlights herausstellen.

Wir bestellten eine Auswahl verschiedener Vorspeisen, die uns sofort überzeugt haben:
Knusprige Mini-FrühlingsrollenA, frisch gedämpfte Dumplings mit einer würzigen SauceA, zarte SommerrollenA mit viel Koriander sowie frittierte Häppchen mit einer süß-scharfen GlasurA. Alles wurde auf einer großen Platte serviert, sodass wir uns quer durch die vietnamesische Küche probieren konnten. Dazu gab es ein asiatisches BierA und einen frischen Mango-Maracuja-SmoothieA – perfekt nach einem langen Tag voller Eindrücke.

Das Essen war nicht nur geschmacklich hervorragend, sondern auch optisch ein Genuss. Die Kombination aus knackigem Gemüse, frischen Kräutern und würzigen Saucen war genau das Richtige, um den Abend entspannt und zufrieden abzuschließen. Ein Restaurant, das wir bei unserem nächsten Hamburg-Besuch definitiv wieder ansteuern werden.

Zusammenfassung meiner Hamburg-Reise – Drei Tage voller Eindrücke, Emotionen und Entdeckungen

Drei Tage Hamburg können sich wie eine Woche anfühlen – wenn man sie bewusst erlebt. Unsere kurze Reise, von Freitag bis Montag, war genau so ein Erlebnis: intensiv, abwechslungsreich und in vielen Momenten unerwartet emotional.

Schon am ersten Tag tauchten wir tief in die Geschichte ein. Der Besuch im Bunker auf dem Heiligengeistfeld war erschütternd, eindrucksvoll und gleichzeitig eine wichtige Erinnerung daran, wie wertvoll Frieden ist. Die beklemmende Atmosphäre des Ortes hat uns nachhaltig bewegt. Nach diesem schweren Thema folgte ein Abendessen im Hanoi & Deli – frische vietnamesische Küche, die uns ein Stück Leichtigkeit zurückgab.

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Musicals MJ – The Michael Jackson MusicalA. Was für ein Erlebnis! Die Energie, die Tanz- und Gesangsleistung und besonders die emotionale Kraft seiner Texte haben uns noch Tage später beschäftigt. Die Botschaften – über Frieden, Umwelt und Menschlichkeit – wirken heute stärker denn je. Der minutenlange Applaus am Ende zeigte, wie sehr dieses Musical das Publikum mitnimmt.

Unser Hotel, das Crowne Plaza Hamburg – City Alster, war der perfekte Ausgangspunkt. Zentral gelegen, nur wenige Minuten von der Alster entfernt, bot es uns Ruhe, Komfort und viele schöne Momente – vom ersten Kaffee im Zimmer bis zum abschließenden Spaziergang entlang des Wassers am Montagmorgen. Die herbstliche Stimmung, das leichte Nebeltreiben über der Alster, die bunten Blätter und die Stille dieser frühen Tageszeit verliehen dem Abschied eine fast poetische Note.

Zwischen all diesen großen Momenten lagen viele kleine Beobachtungen: der Radzähl-Turm, der zeigt, wie fahrradfreundlich Hamburg geworden ist; Spielplätze und Trimm-dich-Geräte entlang der Alster; gemütliche Cafés; moderne Infrastruktur – aber auch ihre Schwachstellen. Die Zugfahrt von Hannover nach Hamburg erinnerte uns daran, dass Mobilität in Deutschland nicht immer zuverlässig ist: Stellwerksausfall, zusätzliche Wartezeit, Zugende im Hauptbahnhof statt in Altona. Doch auch diese Momente gehören dazu.

Rückblickend war diese Reise nicht nur ein Wochenende in einer schönen Stadt. Es war eine Mischung aus Kultur, Geschichte, guter Gastronomie, persönlichen Gedanken und vielen kleinen Erlebnissen, die man nur bekommt, wenn man zu Fuß unterwegs ist und wirklich hinschaut. Hamburg hat uns wieder einmal gezeigt, wie vielfältig es ist – modern, historisch, emotional, lebendig und gleichzeitig ruhig, wenn man die Alster entlangspaziert.

Ein Wochenende, das lange nachwirkt. Genau deshalb gibt es myEntdecker – um solche Momente festzuhalten, zu teilen und andere zu inspirieren, selbst wieder auf Entdeckungstour zu gehen.

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-CG